Der Handel mit Optionsscheinen und Zertifikaten

Der Handel mit Optionsscheinen und Zertifikaten setzt einen Zugang zu einem Online-Broker oder ein Depot bei einer Hausbank voraus. Um also Käufe und Verkäufe von Zertifikaten, Hebelprodukten oder Optionsscheinen tätigen zu können, benötigen Anleger ein Wertpapierdepot bei einer Bank. Die Erteilung einer Order erfolgt, wie bei einem Aktienkauf auch, unter Angabe der entsprechenden Wertpapierkennnummer (WKN) oder der ISIN des Wertpapiers. Anleger können wählen: zwischen einer Ausführung der Order an einer Börse und dem Direkthandel mit dem Emittenten.


Börslicher Handel

Für alle von Citi emittierten Produkte sind wir ein sogenannter Market Maker. Das bedeutet, dass wir fortlaufend Kauf- und Verkaufkurse anbieten, die sich an der Marktentwicklung orientieren. Geben Anleger ihre Order zur Ausführung an eine Börse, orientiert diese sich bei der Kursfindung an unserer Kursquotierung. Findet die Börse keinen anderen Anleger, der die Gegenseite zu dieser Order eingehen möchte, springt der Emittent ein und der Anleger wird zum aktuellen Preis ausgeführt. Folglich ist grundsätzlich ein Börsenhandel unabhängig von den Umsätzen in einem Produkt möglich.


Der Börsenhandel findet in einem öffentlich-rechtlichen Rahmen statt und wird von der Handelsüberwachungsstelle der Börse beaufsichtigt. Wenn ein Produkt über die Börse gehandelt wird, fällt zusätzlich zu den Kosten des Direktgeschäfts ein Börsenentgelt an.

Die Börsen Frankfurt und Stuttgart handeln Optionsscheine und Zertifikate grundsätzlich von 9:00 bis 20:00 Uhr.


Außerbörslicher Handel (Direkthandel)

Neben dem börslichen Handel steht Anlegern auch der Direkthandel, oder auch außerbörslicher Handel genannt, zur Verfügung. Dabei werden die Wertpapiergeschäfte über ein elektronisches Handelssystem direkt mit dem Emittenten abgewickelt. 

Citi bietet den Direkthandel grundsätzlich von 8 Uhr bis 22 Uhr an. Einige Produkte können allerdings lediglich von 9 Uhr bis 20 Uhr gehandelt werden. Eine entsprechende Übersicht befindet sich in der Rubrik Handelszeiten.

Zusätzlich zum elektronischen Handel besteht auch die Möglichkeit, ein Geschäft über das Telefon abzuschließen. Hierbei kann die depotführende Bank beauftragt werden, eine Order telefonisch auszuführen.

 

Die Emittentin stellt unter gewöhnlichen Marktbedingungen Ankaufs- und Verkaufskurse für die Wertpapiere. Sie übernimmt jedoch keine Verpflichtung gegenüber (potentiellen) Anlegern, permanente Ankaufs- und Verkaufskurse für die Wertpapiere zu stellen oder diese Tätigkeit für die gesamte Laufzeit der Wertpapiere aufrechtzuhalten. Die Emittentin hat ein grundsätzliches Interesse an einem störungsfreien Handel ohne Ausfälle oder Unterbrechungen und möchte eine höchstmögliche Quotierungsqualität für ihre Emissionen gewährleisten. Sie setzt hierzu interne Preismodelle ein. Dennoch muss sich die Emittentin das Recht vorbehalten, jederzeit und ohne vorherige Mitteilung in eigenem Ermessen die Quotierung von Ankaufs- und Verkaufskursen temporär oder dauerhaft einzustellen und auch wieder aufzunehmen. Hintergründe können unter anderem besondere Marktsituationen, wie etwa stark volatile Märkte, Störungen im Handel oder in der Preisfeststellung des Basiswerts oder damit vergleichbare Ereignisse sowie besondere Umstände, wie etwa technische Störungen, Informationsübertragungsprobleme zwischen Marktteilnehmern oder auch höhere Gewalt sein. Daher sollten (potentielle) Anleger berücksichtigen, dass sie die Wertpapiere – insbesondere in den genannten Situationen – nicht jederzeit und zu einem bestimmten Kurs kaufen oder verkaufen können.

 

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