Rendite mit Turbo – das Konzept

Aus dem fünfprozentigen Kursanstieg einer favorisierten Aktie soll beispielweise ein 50-prozentiger Positionsgewinn im eigenen Depot werden. Ungefähr so könnte ein mögliches Ziel beim Einsatz eines Turbos aussehen. Denn Turbo Produkte verstärken die prozentuale Wertentwicklung des zugrunde liegenden Titels, zum Beispiel einer Aktie. Im Fachjargon spricht man hierbei von einer Hebelwirkung.

Daraus ergeben sich hohe Gewinnchancen, denen allerdings ebenfalls hohe Risiken gegenüberstehen. Die Gefahr hoher prozentualer Verluste bei einer ungünstigen Marktentwicklung bis hin zum nahezu wertlosen Verfall während der Laufzeit muss beim Einsatz von Turbos immer berücksichtigt werden.

Turbos können sich für spekulative Anleger eignen, die eine konkrete Meinung zur unmittelbar bevorstehenden Marktentwicklung vertreten und die auch von kleinen Bewegungen des Basiswertes überproportional profitieren möchten.

 

Die drei wichtigsten Merkmale von Turbos

Die Funktionsweise von Turbos lässt sich in einem ersten Schritt sehr einfach anhand der drei wichtigsten Merkmale durchschauen. Dies sind der innere Wert, die Hebelwirkung und das Totalverlustrisiko. Die in der untenstehenden Übersicht genannten Zusammenhänge und Fachbegriffe werden auf den nachfolgenden Seiten genau erläutert.

 

 

Bulle oder Bär?

Turbos gibt es in zwei Varianten, die passend zu den Börsensymbolen Bulle (steht für steigende Kurse) und Bär (steht für fallende Kurse) benannt sind.
Mit einem Turbo Bull setzt der Anleger gehebelt auf steigende Notierungen des jeweiligen Basiswertes.
Ein Turbo Bear profitiert hingegen überproportional von einer negativen prozentualen Wertentwicklung des Basiswertes.

 

 

Bitte warten...