Wieso ist der Spread nicht konstant?

Der Spread eines Optionsscheins oder eines Zertifikats kann sich aus verschiedenen Gründen ändern. Ein Grund kann beispielsweise die Tageszeit sein. Den geringsten Spread hat ein Produkt in der Regel zur Handelszeit der jeweiligen Referenzbörse des Basiswerts, weil dieser dann am liquidesten gehandelt wird. Das bedeutet, dass auch der Spread im Basiswert dann meist am niedrigsten ist.

Außerhalb der Handelszeiten der Referenzbörse ist dann häufig auch der Spread im Basiswert größer, teilweise sogar erheblich größer. Für deutsche Aktien ist der Referenzmarkt der Xetra-Handel. Hier werden die höchsten Volumina in den Aktien gehandelt. Nach dem Handelsende um 17:30 Uhr werden die Aktien auch noch an Regional-/Parkettbörsen sowie außerbörslich gehandelt, allerdings sind die Volumina hier geringer und der Unterschied zwischen An- und Verkaufskurs ist ebenfalls größer. Dies spiegeln die Optionsscheine und Zertifikate auf diese Basiswerte dann wieder.

Bei Optionsscheinen kann der Spread auch in Abhängigkeit vom Delta des jeweiligen Optionsscheins variieren. So kann beispielsweise bei sehr niedrigem oder hohem Delta der Spread größer sein als bei einem mittleren Delta.

 

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