E-Autos: Der Wettbewerb nimmt zu
Veröffentlicht am 15.03.2021

Nie zuvor wurden so viele E-Fahrzeuge verkauft wie im vergangenen Jahr. Gleichwohl: Aus der Nische ist der Markt noch lange nicht. In Zukunft könnte der Kampf um den Kunden über den Preis entschieden werden, heißt es in einer neuen Studie von Citi GPS (Global Perspectives & Solutions).

 

Das Jahr 2020 hatte für die Autobranche zwei Gesichter. Auf der einen Seite brachen die weltweiten Verkäufe infolge der Corona-Krise massiv ein. So wurden in der EU im vergangenen Jahr rund 24 Prozent weniger Neufahrzeuge zugelassen als im Vorjahr. In den USA belief sich der Rückgang auf 15 Prozent, in Japan auf elf Prozent. Auf der anderen Seite erreichte der Absatz von Elektroautos nie gekannte Dimensionen. In Deutschland zum Beispiel haben sich die Neuzulassungen von batteriegetrieben Fahrzeugen (BEV) auf fast 200.000 Stück verdoppelt. Auch weltweit boomen Stromer. Der Höhenflug hat mehrere Gründe. Ein Faktor sind sicherlich die Subventionen, die zahlreiche Staaten für den Kauf von E-Mobilen zahlen. In Deutschland gibt es beispielsweise bis zu 6.000 Euro für die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs. Aber auch die steigende Zahl neuer, preisgünstiger und reichweitenstarker Modelle ließen viele Autofahrer umsteigen.  Das zunehmend attraktiver werdende Angebot verbunden mit den staatlichen Rabatten hat dazu geführt, dass sich E-Autos hinsichtlich der Kosten hinter vergleichbaren Neuwagen mit Verbrennungsmotor allmählich nicht mehr verstecken müssen.

 

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